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Kategorie: reisebericht

3500 km durch Norwegens Norden – Senja 

und trotz des kältesten sommers nordnorwegens (so haben es mir norweger bestätigt) waren es schöne 3500 km. die kargheit und dramaturgie der natur, die hell erleuchteten sommernächte, die gelassenheit der menschen, die kultur der sami die ihren festen platz hat… all das lässt uns wiederkommen.

Dresden im Zwiespalt

Von den Kundgebungen der rechtsgerichteten Versammlung dringen teilweise Sprachchöre bis zu uns auf den Neumarkt an der Frauenkirche. Übelkeit steigt in mir hoch. Zu hören sind Hetze und Propaganda die an die Zeit der braunen Macht erinnert. Es stimmt traurig und wütend zugleich. Fassungslosigkeit und Unverständnis breiten sich in mir aus. Kopfschütteln…

eine insel aus lava und sand

herbstferien – und nach einem überwiegend kühlen und nassen sommer zog es uns nochmal in die wärme. wir entschieden uns – unserer vorliebe für karkheit folgend – für lanzarote.

heringsfabrik

auf dem weg gen norden an der westküste islands entlang, kommt man zwangsläufig an einer alten fabrik vorbei… auf den ersten blick wirkt sie eher wie eine festung – hohe mauern mit kleinen luken durch die man rostige rohre entdecken kann… direkt im fjord reykjarfjörður liegt eingerahmt von einem gestrandeten vor sich hin rostenden schiffes der kleine ort und die gleichnamige bucht djupavik… im hintergrund kleine bunte islandtypische häuschen die verlassen wirken, jedoch weisse gardinen an den fenstern verraten, dass hier noch menschen wohnen…