Zum Inhalt springen

52 WEEKS CHALLENGE – 22

Ich hatte schnell mein Sujet im Kopf, denn ich mag diese Fotografien die etwas „Einsames“, „Verlorenes“ oder ein bisschen melancholisch wirken. Beinahe hätte mir das Wetter allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht und anstatt dicker Regentropfen brach der Himmel auf und belichtete die Szenerie extrem freundlich.

52 WEEKS CHALLENGE – 21

Mein Foto heute zum Thema Silhouette zeigt zwei umschlungene Tänzerinnen im Abendlicht. Dramatisch verführerisch beugt sich die eine nach hinten, während ihre Geliebte sie versucht zu halten. Das Bühnenbild das blaue Himmelszelt – das Publikum bin ich.

52 WEEKS CHALLENGE – 20

Versteckt zwischen Altholz und hohen Löwenzahnblättern recken sich zarte Gänseblümchen der Sonne entgegen. Verspielt, im Wind tanzend im violetten Kleid erstrahlen Salbeiblüten und stolz und farbenfroh, den Feen ein zu Hause bietend wiegen sich Akeleien im Halbschatten. Die Natur erzählt ihre eigenen Geschichten und wir dürfen teil davon sein – wenn wir wollen.

52 WEEKS CHALLENGE – 19

Diese Woche habe ich geträumt – jede einzelne Nacht. Und jede Nacht der gleiche Traum : die Angst in der Prüfung nichts mehr zu wissen. Unzählige Begrifflichkeiten und Themen, die ich tagsüber versucht habe in die letzte Ecke meiner grauen Zellen zu stopfen, waren im Traum plötzlich ein grosses Fragezeichen. Unzählige Male bin ich aufgeschreckt um erleichtert festzustellen, dass ich nur geträumt hatte. Und trotzdem blieb die Angst. Heute war Prüfungstermin und ich bin froh, dass sich mein Traum der Unwissenheit nicht bewahrheitet hat.

52 WEEKS CHALLENGE – 18

Kontraste können auch ein „Anderssein“ ausdrücken. Anders sein – Anders als was eigentlich ? Sind wir nicht alle anders ? Aber wir betiteln jemand als „Anders“ wenn dieser jemand aus der Masse heraussticht, auffällt. 

Na und ? Genau das macht uns bunt und eben anders . 

52 WEEKS CHALLENGE – 17

Unterwegs sein fühlt sich nach Freiheit an. Ein langsames wieder nach draussen gucken und beinahe erstaunt feststellen: die Welt dreht sich noch genauso wie vorher.

52 WEEKS CHALLENGE – 16

Es zeigt etwas persönliches von mir – ich gebe etwas preis. Manchmal könnte ich Schreien – aus Wut und Unverständnis. Ich weiss, dass die letzten Wochen sehr hart waren – für viele. Sei es die Ungewissheit wie es beruflich weiter geht oder auch „nur“ die Auflage sich nicht mit anderen Menschen zu treffen. Und kaum wird von einer sanften Lockerung gesprochen, ist kaum mehr etwas von Zurückhaltung zu spüren. Mir ist klar, dass wir uns alle nach dieser banalen Normalität sehen, dass wir genug von Corona, Covid-19, Social Distancing, Bleib zu Hause gehört haben. Wir schreien förmlich: Lass es aufhören! Aber es wird nicht aufhören, wenn wir jetzt aufhören zurückhaltend zu sein.

52 WEEKS CHALLENGE – 15

Das einzige mir allein gehörende Glas in unserem zu Hause ist tatsächlich meine Brille. Und die habe ich jeden Tag auf der Nase – also könnte man auch sagen es sei mein gewohnter Anblick oder Durchblick? Nicht wichtig denn jeden Augenblick an jedem Tag nehme ich durch Glas wahr.

52 WEEKS CHALLENGE – 14

Die schönen und eben abstrakten Dinge verstecken sich dabei in so banalen Gegenständen. Dingen die einfach da sind, ohne dass man ihnen grosse Achtsamkeit schenkt. So sind gleich mehrere abstrakte Fotografien entstanden – und das alle in einem einzigen Zimmer.

52 WEEKS CHALLENGE – 13

Wer kennt das nicht : Die letzte Scheibe Käse im Format 2 x 2 cm, der Inhalt der Butterdose reicht gerade mal für eine Scheibe Zwieback und mit dem Kaffeelot spielt man Schlagzeug in der leeren Kaffeedose.

52 WEEKS CHALLENGE – 12

Mit meinem Beitrag wollte ich draussen zu Hause einfangen. Das Frühlingserwachen, das so ganz ohne uns von selbst passiert. Seine Hauptbewunderer sind die singenden Vögel und erwachenden Bienen und Hummeln. Uns braucht es nicht in diesem feenhaften, verzaubernden Schauspiel der Natur.

52 WEEKS CHALLENGE – 11

Im Moment gibt es irgendwie nur ein Thema und ich stecke, bedingt durch meinen Beruf, mitten drin. So stellte sich vor einer Woche durch einen suspekten seltsamen kratzigen Hals und ab und an ein leises Husten (laut zu Husten gleicht im Moment beinahe einem Verbrechen) ob auch ich zu den „Infizierten“ gehöre.

52 WEEKS CHALLENGE – 10

Wenn man bewusst durch die Strassen läuft und nach spiegelnden Oberflächen Ausschau hält, dann muss man eigentlich nicht danach suchen. Überrall, an jeder Strassenecke gibt es neben spiegelnden Fenstern noch Autos auf Hochglanz poliert, Strassenspiegel die spannende Blickrichtungen preisgeben können, hochglänzende Metallflächen an Fensterrahmen, Autospiegel, Sonnenbrillengläser und noch so viel mehr. Sogar die Natur gibt uns durch Pfützen die Möglichkeit unsere Umgebung im Spiegelbild zu betrachten. Es scheint, als würden wir die Welt als Ganzes spiegeln wollen. 

52 WEEKS CHALLENGE – 9

Das Thema Märchen hat mich im ersten Moment so gar nicht gereizt. Es gibt so unzählig viele davon und die im deutschsprachigem Raum bekanntesten sind definitiv die Märchen der Gebrüder Grimm. Da ich das grosse Glück hatte eine märchenerzählenden Grossmutter zu haben, konnte ich mich an viele Märchen erinnern.

52 WEEKS CHALLENGE – 8

Das Thema Märchen hat mich im ersten Moment so gar nicht gereizt. Es gibt so unzählig viele davon und die im deutschsprachigem Raum bekanntesten sind definitiv die Märchen der Gebrüder Grimm. Da ich das grosse Glück hatte eine märchenerzählenden Grossmutter zu haben, konnte ich mich an viele Märchen erinnern.