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Tag: projekt

52 WEEKS CHALLENGE – 31

Asymmetrie ist doch die echte Schönheit. So manche Falte oder schiefe Mundwinkel machen einem doch zu dem Individuum, der man eben ist.

52 WEEKS CHALLENGE – 30

Morgens halbschlafend, die Welt noch jungfräulich unschuldig, Vogelgezwitscher und das Rauschen des Windes in den Blättern, die Augen halb offen von bunten Mustern in den Tag begrüsst – breitet sich das Gefühl von Zu f r i e d e n heit aus und begleitet mich durch den Tag.

52 WEEKS CHALLENGE – 29

Ich darf in einem Land leben, wo es als so selbstverständlich angesehen wird, einfach einen Hebel zu betätigen und es fliesst scheinbar endlos Wasser – dazu noch in Trinkwasserqualität!

52 WEEKS CHALLENGE – 28

Zauberei beherrsche ich leider nicht und bei mir zu Hause ist es im Moment ruhig bestellt um die Hausgeister.

52 WEEKS CHALLENGE – 27

Eigentlich hatte ich vor ein Schaf vor die Linse zu nehmen, aber die Schafe, die mir diese Woche begegnet waren, hatten zu wenig Locken und liefen auf zwei Beinen. Anderes Thema.

52 WEEKS CHALLENGE – 26

Au meinem Weg vom Bahnhof nach Hause konnte ich insgesamt 10 Fotos von Müll auf der Strasse oder am Strassenrand schiessen. Diese Strecke lege ich zu Fuss in 7 Minuten zurück – gemütlich. Auf einer Strecke von etwa 1.5 km findet man neben Büchsen, Tetrapack, Plastikfolie, Kaugummies unzählige Zigarrettenkippen.

52 WEEKS CHALLENGE – 25

Wir konsumieren wie die verrückten, haben zu viel davon in unseren Vorratsschränken und immer mehr Lebensmittel werden einfach weggeschmissen. Und das nur, weil uns die Industrie vorschreibt wie lange ein Lebensmittel haltbar sein soll oder das Produkt nicht mehr dem „Ideal“ entspricht.

52 WEEKS CHALLENGE – 24

Diese Woche lässt das Thema einen riessigen Spielraum zu. Man kann ja eigentlich – also rein theoretisch – alles von oben fotografieren. Am eindrucksvollsten sind aber doch diese weiten, faszinierenden Landschaftsfotografien von oben. Eine Welt – eigentlich unsere Welt – die wir aus einer anderen Perspektive sehen dürfen.

52 WEEKS CHALLENGE – 23

Eigentlich wollte ich genau darum diese Woche aussetzen, nachdem ich es wirklich versucht habe etwas einigermassen brauchbares zu fabrizieren und kläglich an der Aussage eines Fotos gescheitert bin. 

52 WEEKS CHALLENGE – 22

Ich hatte schnell mein Sujet im Kopf, denn ich mag diese Fotografien die etwas „Einsames“, „Verlorenes“ oder ein bisschen melancholisch wirken. Beinahe hätte mir das Wetter allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht und anstatt dicker Regentropfen brach der Himmel auf und belichtete die Szenerie extrem freundlich.

52 WEEKS CHALLENGE – 21

Mein Foto heute zum Thema Silhouette zeigt zwei umschlungene Tänzerinnen im Abendlicht. Dramatisch verführerisch beugt sich die eine nach hinten, während ihre Geliebte sie versucht zu halten. Das Bühnenbild das blaue Himmelszelt – das Publikum bin ich.

52 WEEKS CHALLENGE – 20

Versteckt zwischen Altholz und hohen Löwenzahnblättern recken sich zarte Gänseblümchen der Sonne entgegen. Verspielt, im Wind tanzend im violetten Kleid erstrahlen Salbeiblüten und stolz und farbenfroh, den Feen ein zu Hause bietend wiegen sich Akeleien im Halbschatten. Die Natur erzählt ihre eigenen Geschichten und wir dürfen teil davon sein – wenn wir wollen.

52 WEEKS CHALLENGE – 19

Diese Woche habe ich geträumt – jede einzelne Nacht. Und jede Nacht der gleiche Traum : die Angst in der Prüfung nichts mehr zu wissen. Unzählige Begrifflichkeiten und Themen, die ich tagsüber versucht habe in die letzte Ecke meiner grauen Zellen zu stopfen, waren im Traum plötzlich ein grosses Fragezeichen. Unzählige Male bin ich aufgeschreckt um erleichtert festzustellen, dass ich nur geträumt hatte. Und trotzdem blieb die Angst. Heute war Prüfungstermin und ich bin froh, dass sich mein Traum der Unwissenheit nicht bewahrheitet hat.

52 WEEKS CHALLENGE – 18

Kontraste können auch ein „Anderssein“ ausdrücken. Anders sein – Anders als was eigentlich ? Sind wir nicht alle anders ? Aber wir betiteln jemand als „Anders“ wenn dieser jemand aus der Masse heraussticht, auffällt. 

Na und ? Genau das macht uns bunt und eben anders . 

52 WEEKS CHALLENGE – 17

Unterwegs sein fühlt sich nach Freiheit an. Ein langsames wieder nach draussen gucken und beinahe erstaunt feststellen: die Welt dreht sich noch genauso wie vorher.

52 WEEKS CHALLENGE – 16

Es zeigt etwas persönliches von mir – ich gebe etwas preis. Manchmal könnte ich Schreien – aus Wut und Unverständnis. Ich weiss, dass die letzten Wochen sehr hart waren – für viele. Sei es die Ungewissheit wie es beruflich weiter geht oder auch „nur“ die Auflage sich nicht mit anderen Menschen zu treffen. Und kaum wird von einer sanften Lockerung gesprochen, ist kaum mehr etwas von Zurückhaltung zu spüren. Mir ist klar, dass wir uns alle nach dieser banalen Normalität sehen, dass wir genug von Corona, Covid-19, Social Distancing, Bleib zu Hause gehört haben. Wir schreien förmlich: Lass es aufhören! Aber es wird nicht aufhören, wenn wir jetzt aufhören zurückhaltend zu sein.